Die Werkrealschule

Durch Entscheidungen im Rahmen der regionalen Schulentwicklung konnten in den vergangenen Schuljahren keine neuen fünften Klassen mehr gebildet werden, so dass die Werkrealschule in diesem Schuljahr noch die Klassen 8, 9 und 10 umfasst. Das Beziehungslernen, die Wertevermittlung, Wertschätzung und individuelle Begleitung bilden die Grundlagen unserer pädagogischen Arbeit. Vor allem die Berufswegeplanung nimmt einen zentralen Stellenwert im Unterricht der Werkrealschule ein und gibt den Werkrealschülern aus der Heilbronner Nordstadt gute Möglichkeiten an die Hand, auf ihren erworbenen Abschluss erfolgreich aufzubauen. So ist durch Kooperationen und Bildungspartnerschaften mit Firmen und Handwerksbetrieben ein solides Netzwerk entstanden, das durch Fortbildungen innerhalb des Kollegiums und daraus abgeleiteten Maßnahmen und Projekten kontinuierlich an bestehende Voraussetzungen angepasst wird.

Wo alle Fäden zusammen laufen

Die Schaltstelle, an der alle organisatorischen und administrativen Schulbelange zusammenlaufen, ist unser Schulsekretariat, eingerahmt vom Konrektorat und Rektorat. Gegenseitige Hilfestellung, Kooperation und vor allem transparente Kommunikation sind auf diesen Ebenen besonders wichtig, damit alle Anliegen der Schülerinnen und Schüler, unserer Eltern, Lehrkräfte, aller Mitarbeitenden und Kooperationspartner der Schule gelingend vorangebracht werden. Manchmal geht es zu wie im Bienenstock, dann ist es gut die Gelassenheit nicht zu verlieren, damit alle Interaktionen, Teamwork und Zusammenarbeit gelingen.                                      

Herzlichen Dank an dieser Stelle unserer Schulsekretärin Frau Stürtz und unserem Hausmeister Herrn Wolf, die beide eine besondere Verantwortung für unsere WBS übernehmen und mit den vielfältigsten Fragen und Aufgaben täglich konfrontiert sind. Durch ihre gute und verantwortungsvolle Arbeit werden Werte, Bildung und Soziales ebenfalls befördert.

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage        

Seit Juli 2018 ist die Wartbergschule unter der Schirmherrschaft von Frau Bürgermeisterin Agnes Christner ins bundesweite Projekt einer „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ aufgenommen worden. Wir verpflichten uns durch verschiedene Projekte sowie Präventionsmaßnahmen in jeder einzelnen Klasse und in regelmäßig stattfindenden Schulversammlungen, Ausgrenzung und Diskriminierung entgegen zu treten und ein gutes, soziales Miteinander zu leben. Unser Schulsozialpreis, der jährlich im Sommer stattfindet, gehört ebenso dazu wie viele verschiedene, altersgerechte Maßnahmen auf der individuellen Ebene, Klassenebene und der gesamten Schulgemeinschaft – Wir gehören zusammen.

Besonderes Bildungsangebot für Sekundarstufenschüler an der Wartbergschule

WBS – Werte – Bildung – Soziales

 

Motto: Jeder Schüler ist wichtig – keiner darf aufgegeben werden

 

Ziel: Lernschwierigkeiten oder problematische Lebensumstände sind kein unüberwindbares Hindernis, um Schüler erfolgreich zum Hauptschulabschluss zu führen

 

  • Auf was wir uns einstellen:
  • Schüler, die mehr Zeit brauchen, mehr Ermutigung, mehr Wiederholungen und kleinschrittiges, klar strukturiertes Vorgehen
  • Frei nach J. Korczak: „Kinder haben ein Recht auf scheitern“ – nicht immer gelingen Bildungsbiografien von Anfang an; psycho-soziale und milieubedingte Aufwachsbedingungen erfordern ein spezifisches Angebot für Jugendliche mit Scheiternserfahrungen;

 

  • Was wir anbieten:
  • Eine Pädagogik, die Beziehung als Grundlage für alle Bildungs- und Erziehungsarbeit in den Mittelpunkt stellt.
  • Lehrkräfte die klare Leistungserwartungen formulieren (fordern), gleichzeitig den einzelnen Schüler ermutigen und seine Stärken wahrnehmen
  • Humorvolle, kreative Lösungen von oftmals langjährigen Verstrickungen (in enger Begleitung mit Schulsozialarbeitern und Schulpsychologen)
  • Die Mischung macht’s - Erfolg im Unterricht durch Instruktion und klare Anleitung (Frontalunterricht) wie auch durch Förderung des eigenverantwortlichen Arbeitens (GA, Projekte, freies Arbeiten und kooperative Lernformen)

 

  • Welche Gelingensfaktoren wir für unsere pädagogische Arbeit benennen:
  • Elternarbeit (regelmäßige Elterngespräche, Protokollkultur)
  • Einsatz von Feedback-Bogen/Schülerbeobachtungsbogen der WBS für die Rückmeldung an die Eltern
  • Vernetzung mit lokalen Trägern/Einrichtungen (Integrationsbeauftragte, JGR, Gesamtelternbeirat, Kulturvereine, SKJR, Prävention u.a.m.)
  • Pädagogische Maßnahmen – „Stufenplan“ der WBS (siehe Anlage)
  • Berufswegeplanung von Anfang an – Ziel: Anschlussfähigkeit herstellen (Verbalbeurteilungen BWP; Feedback-Bögen der Betriebe nach Praktika; Berufswege-Portfolio; Bildungspartnerschaften und vielfältige Kooperationen - insgesamt: verbindliche Strukturen und Partnerschaften mit Betrieben/IHK/Handwerkskammer/LIONS HN Wartberg
  • Schülervollversammlungen vor/nach jedem Ferienabschnitt – Jahresmotto im SJ 2017/2018 „Kinderrechte“ - wird in Verantwortung von GS- und Sek.1- Klassen gemeinsam mit ausgearbeiteten Schwerpunkten gestaltet und mit Schulhaus-Impulsen begleitet
  • Künstlerische und handwerkliche Schwerpunkte an der WBS – Bildende Kunst, Theater und Musik, Technik und Hauswirtschaft wie auch die Vermittlung von Alltagskompetenzen (Lernwerkstätten). Vorbilder: Enja Riegel und Erika-Mann-GS DL – bereits viele Projekte und Kooperationen in der Vergangenheit
  • Miteinander-Feste – interkulturelle Tage – Projekte feiern und zeigen
  • Sprach-Ateliers in der „Elternhaus-Sprache“ – z. B. mit und durch Eltern, aim Sprachdozenten, mehrsprachige Lehrkräfte
  • Schulsozialarbeit und Schulpsychologin arbeiten vernetzt und gewinnbringen mit Schülern, Eltern, Lehrkräften und der Schulleitung

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