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Was brauchen die Kinder, um entsprechend ihrer Lernausgangslage bestmöglich auf das spätere Leben vorbereitet zu werden?

• Stichwort „Sprachförderkonzeption" – bereits jetzt gibt es einzelne Fördermaßnahmen, die durch Mitarbeiter der AIM den Kindern in der GS zu Gute kommen. Eine Einbettung in ein Sprachförderkonzept ist zu entwickeln, damit Abstimmung und optimale Fördermöglichkeiten herzustellen.
• Stichwort „Diagnosekompetenz" – Ein gutes Sprachförderkonzept benötigt Diagnoseinstrumente (ELFE, Harwik, CFT...). Lehrerinnen der Eingangsstufe belegen qualifizierte Fortbildungen. Auch die Abstimmung mit allen Unterrichtenden der Klassen 1 und 2, wie auch in 3 und 4 muss strukturell verankert werden.
• Stichwort „Schulfähigkeit" - sie spielt eine bedeutsame Rolle, damit das Lernen und der Schulanfang gelingen. Die WBS hat im vergangenen Schuljahr hierzu eine Kooperationsvereinbarung zwischen Kindergärten und Schule erarbeitet. Konzeptionelle Überlegungen und konkrete Handlungsmöglichkeiten helfen die Schuleingangsphase bestmöglich vorzubereiten. Der Übergang vom Kindergarten in die Schule benötigt einer besonderen Vorbereitung und daher einer engen Verzahnung Kindergarten-Elternhaus-Schule. Gemeinsame Fortbildungen, Schnuppertage von Kiga-Kindern in der Schule, Info-Abend für Schulanfänger-Eltern unter Einbeziehung der Elternmultiplikatoren, sollen zum standardisierten Repertoire der WBS werden.
• Stichwort „Weiterführende Schulen" - Den Übergang zu begleiten nach der Klasse 4 auf die weiterführende Schule, ist eine weitere Herausforderung der GS. Individuelle Förderung des einzelnen Kindes, das Anknüpfen an der jeweiligen Lernausgangslage, steht hierbei im Mittelpunkt, wobei leitungsstarke Kinder gleichermaßen gefordert werden müssen wie leitungsschwächere Kinder gefördert. Die kontinuierliche Elterneinbeziehung sowie eine qualifizierte Beratung gehören dazu.
• Stichwort „Pädagogische Begleitung" von Anfang an. Alle Lehr-Lernaktivitäten basieren auf einer guten pädagogischen Arbeit. Die Hinwendung zum einzelnen Kind, alle Maßnahmen, die die Persönlichkeit stärken, Selbstvertrauen und Eigenhandeln befördern, sind gleichermaßen wichtig wie das soziale Lernen (z. B. „Benni-Projekt" durch die Schulsozialarbeit) und Gewaltprävention. Bildung und Erziehung sind Aufgabe jeder Schule. Werte zu vermitteln, für Integration zu sorgen (und Polarisierung entgegen zu wirken) soll die Schülerinnen und Schüler der WBS in Zukunft stärken und ihr Lernen und ihre Persönlichkeitsentwicklung anschlussfähig machen.
• Stichwort „Heilbronner Weg" - durch die GTB und das Engagement der Stadt HN wird eine zielgerichtete Entwicklung und Bildungsteilhabe des einzelnen Kindes befördert. Dieser gute Weg ist weiter zu verfolgen, ggf. durch (noch) verbindlichere Strukturen, engagierte und qualifizierte Mitarbeiter und den regelmäßigen Austausch durch Supervisions- und/oder Reflexionsrunden im Sinne einer Qualitätsentwicklung zu stärken.

Unsere Grundschule ist seit dem Schuljahr 2015/2016 eine verbindliche Ganztagsschule an drei Tagen.
Montags, dienstags und donnerstags erhalten alle Kinder der Klassen 1 bis 4 ein ganztägiges Bildungsangebot, mittwochs und freitags ist am Vormittag Unterricht.
Unsere Schüler/innen haben nun zusammen mit ihren Lehrkräften mehr Zeit für neue Formen des Lehrens und Lernens, für individuelle Förderung, andere Formen des Miteinanders und vielfältige Möglichkeiten der Kooperation.
Lebensnähe und Schule als Lern- und Erfahrungsraum stehen im Mittelpunkt. Ein pädagogisches Konzept mit Rhythmisierung des Schulalltags bildet die Grundlage für vielfältige Aktivitäten.
Als Kooperationspartner sind die Musikschule Heilbronn, die Wartbergkirchengemeinde und das evangelische Jugendwerk sowie die Handball-Akademie Heilbronn-Franken e.V. in die GTS eingebunden.
Die GTS ist ein Ort zum Leben und Lernen, bei dem Erziehung, Bildung und Betreuung sinnvoll ineinandergreifen. Deshalb freuen wir uns, dass der Stadtkreisjugendring weiterhin Betreuerinnen an unserer Schule finanziert, um einen verlässlichen Ganztagsbetrieb gemeinsam mit Erziehern und Lehrern zu gewährleisten.
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Die neue WRS bereitet die Schülerinnen und Schüler von Anfang an auf den Mittleren Bildungsabschluss vor.

• Stichwort „Neue Lernformen" - Das Anbahnen von reflexiver Kompetenz und das Ausprägen metakognitiver Kompetenzen sind gleichermaßen wichtig, wie alle Persönlichkeitsstärkenden Maßnahmen. Schüler müssen ins Denken kommen, das muss geübt, angebahnt werden, sie müssen Lernstrategien entwickeln und Lernerkenntnisse formulieren können. Gleichermaßen müssen sie als Person gestärkt werden durch Wertschätzung, Achtung, Toleranz und zum selbstständigen Denken und Handeln angeleitet werden.
Lernen im Fokus der Kompetenzorientierung beinhaltet das individuelle Fördern in der Schule durch Beobachten, Beschreiben, Bewerten und Beurteilen. Die Entwicklung einer reflexiven Lernkultur befördert das nachhaltige Lernen. Projektartiges Arbeiten, Demokratieerziehung und Präventionsarbeit sind ebenfalls wesentliche Eckpunkte im Schulcurriculum.


• Stichwort „Ermutigung" – Die Haltung der Lehrenden und gezielte Lernangebote geben Strukturhilfen und sind Motivation, vor allem für Jugendliche aus bildungsfernen Familien Psychosoziale und emotionale Faktoren beeinflussen die Lernfähigkeit der Jugendlichen gleichermaßen, wie die wirtschaftliche Situation der Herkunftsfamilie. Es ist nicht die Tatsache, dass Deutsch als Zweitsprache gelernt wird, sondern das soziale Milieu der Herkunftsfamilie, das den Bildungserfolg bestimmt.

• Stichwort „Netzwerke und Kooperationspartner sowie Berufswegeplanung" - Für die Lernenden der WBS ist vor allem ein Netzwerk an Beratungs- und Hilfeeinrichtungen relevant. ASD, Jugendhilfe, Schulsozialarbeit, AIM und ein fundiertes Konzept für die Berufswegeplanung, sollen die Ausbildungsfähigkeit der Jugendlichen befördern. Chancengleichheit und Bildungsteilhabe für besonders benachteiligte Jugendliche erfordert ein besonderes Augenmerk und benötigt besondere Hilfen und Kooperationen (LIONS; LoLa, Berufseinstiegsbegleiter, Lernpaten ...). Vielfältige Kooperationen, aber auch die Optimierung der Angebote innerhalb der GTB/FZG (Jugendbegleiter neu zu rekrutieren, sinnstiftende Angebote auszuweiten) sind wichtig. Je mehr verbindliche Strukturen und engagierte Menschen einer Konzeption folgen, desto stärker die Orientierung für die Lernenden.

• Stichwort „Diagnoseinstrumente der WRS" – durch Online-Diagnose ab Klasse 5, AC-Kompetenzanalyse in Klasse 7, Projekte und Wahl der Fächerverbünde ab Klasse 8, sowie zuletzt der neuen Wahlmöglichkeiten HAP/WRS-Abschluss, sollen die Schülerinnen und Schüler in ihrer Entwicklung zur Selbstständigkeit begleitet werden. Im Schuljahr 2012/13 hat die WBS erstmals eine 10. Klasse eingerichtet. Schülerinnen und Schüler können so entweder das Modell 9 + 1 (Hauptschulabschlussprüfung) bzw. die Werkrealschulprüfung nach Klasse 10 anstreben.

• Stichwort Vorbereitungsklasse-Die Nachfrage an VKL-Schülern ist enorm und wird voraussichtlich künftig weiter benötigt: Sprache ist der Schlüssel für eine gute Integration und die Voraussetzung für schulischen Erfolg und damit Bildungsteilhabe.

Soziales Lernen / Prävention / Training von prosozialem Verhalten.
Hierzu wurden bereits in der Vergangenheit viele Aktivitäten und Projekte durchgeführt (z. B. LIONS-QUEST). An diesen bewährten Projekten soll festgehalten werden. Gleichzeitig wollen wir uns enger aufeinander abstimmen („verzahnen"). Im Zeitalter der „Vernetzung" ist ein aufeinander aufgebautes Handeln besonders wichtig. Ohne classroom-management geht es nicht: Klassenrat, Feedback-Kultur, Anbahnen von reflexiver Kompetenz sind hier wesentlich zu nennen.
Das soziale Lernen, die Stärkung der personalen und sozialen Kompetenz bei Grund- und Werkrealschülern, sämtliche Präventionsmaßnahmen und die t ä g l i c h e Erziehungs- bzw. Beziehungsarbeit sind als Basis für alle aufbauenden Lehr-Lern-Aktivitäten anzusehen. Dieser pädagogischen „Sysphos"-Arbeit gilt es sich mit heiterer Gelassenheit jeden Tag neu zu stellen. Unsere Schulsozialarbeiterinnen unterstützen hierbei wesentlich.