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Autorenlesung an der Wartbergschule mit Irene Margil

Rhythmisches Klatschen, das sich durch zusätzliche Bewegungen zunehmend zu einer richtigen Choreographie entwickelte und den Multifunktionsraum der Wartbergschule in ein kleines, aber stimmungsvolles Stadion verwandelte.      Dazu die geheimnisvolle Zahlenfolge „2 – 0 – 37 – 55 – 81“, die sich im aber im Laufe der Veranstaltung auflöste. Was haben diese beiden Bestandteile mit der Hamburger Kinderbuchautorin Irene Margil zu tun, die am 15. Oktober zu einer Lesung an die Wartbergschule eingeladen war?

Ja, eine ganze Menge, denn Irene Margil ist 55 Jahre alt, hat zwei Geschwister, aktuell keine Haustiere und ihre 37 Bücher haben aufeinandergestapelt eine Höhe von 81 cm. Und schließlich handeln viele ihrer Bücher von dem Thema ‚Fußball‘, von denen sie zwei den Wartberggrundschüler*innen näherbringt.

Bevor die Autorin mit der eigentlichen Lesung anfing, brachte sie den Erst- und Zweitklässlern zunächst das Gesicht eines jeden Buches nahe – das Titelbild, auf dem die aufmerksamen Kinder bereits eine ganze Menge über die Geschichte Die tollste Fußballmannschaft der Welt (Titel) erfahren konnten. Anhand ausgewählter Textausschnitte und der Illustrationen eröffnete sich ein kindgerechter und ganzheitlicher Zugang zum Kinderbuch. Er wurde offensichtlich, dass ein Buch viel mehr als nur die erzählte Geschichte ist und dass die anfängliche Aufforderung ‚Ohren auf und Augen‘ ihre volle Berechtigung hat.

Bei den Dritt- und Viertklässlern führte Frau Margil eine Erzählung aus ihrer Reihe Fußball-Haie (Titel) mit realen Bildern aus Berlin ein, die die Grundlage für ihre fiktiven Geschichten bilden. In dieser kommt der aus Berlin stammende Fußballweltmeister Jérôme Boateng vor und spielt zugleich auch eine wichtige Rolle, indem er der Hauptfigur der Geschichte eine wichtige Weisheit vermittelt: „Gib im Leben niemals auf, sondern habe dein Ziel immer im Blick!“ So gelang es Irene Margil nicht nur die zahlreichen eingefleischten Fußballfans mit ihrem Bezug zum Fußball zu fesseln, sondern auch allen Zuhörern eine wichtige Lebensweisheit und zugleich Profitipps zum Verfassen einer Geschichte mitzugeben.

Eine Lesung mit Irene Margil – das war ein ganzheitliches Erlebnis für unsere Kinder der Wartbergschule mit Geschichten, die Lust auf eine Verlängerung machen und interessant wie ein Elfmeterschießen sind.    

gez. Daniel Scherer

 

MGHFoto08.10.2018

Zum 10jährigen Jubiläum - Mehrgenerationenhaus Heilbronn - 5. Oktober 2018

Als Schulleiterin der Wartbergschule und unmittelbare Nachbarin des MGH freue ich mich sehr, dass ich das 10jährige Jubiläum mitfeiern darf.

Als Pädagogin ist die Zahl 10 – nicht erst seit den Entwicklungsstufen Piagets – eine besondere Zahl, vielmehr kann man feststellen eine besondere „Stufe“ ist erreicht worden.

Für Piaget sind bei aller Entwicklung vier Faktoren ausschlaggebend:

- Reifung

- Aktive Erfahrungen

- Soziale Interaktionen und das

- Streben nach Gleichgewicht.

Alle vier Faktoren erfüllt und erlebt das MGH, in dem z. B. täglich über 100 Wartbergschüler* innen in der Genusswerkstatt ein leckeres Mittagessen erhalten.

Indem Schülerinnen und Schüler Hausaufgaben im MGH erledigen oder in verschiedenen Projekten und Workshops wertvolle und generationenübergreifende Lernerfahrungen machen. „Junior trifft Senior“ wäre hier exemplarisch zu nennen, wie auch Projekte mit der IHK oder anderen Partnern, die im MGH in den letzten Jahren stattgefunden haben. Nicht zu vergessen an dieser Stelle sind alle Aktiven im Förderkreis des MGH, die unser Patenprojekt zur Finanzierung der Nachhilfe so herausragend und nachhaltig unterstützen. Eine wirklich gute Sache!

Was macht das MGH so besonders?

Nicht nur das schöne, anmutige Gebäude - nein, es sind vor allem die Menschen,  die guten Seelen des Hauses – allen voran Frau Andrea Barth, aber auch Frau Balti, Frau Hieronymus, Frau Brunner und Herr Serbes wie auch alle Mitarbeitenden der Beschützenden Werkstätten und natürlich auch allen, die hier ihr Zuhause haben oder das MGH nutzen

„Die Menschen – immer sind es die Menschen –

du weißt es – ihr Herz ist ein kleiner Stern,                                          

der die Erde hell macht“                          

Rose Ausländer

Mit diesen Worten von Rose Ausländer gratuliere ich von Herzen und bedanke mich auch im Namen aller Schüler, Eltern und Lehrer für alle erfahrene Mitmenschlichkeit.

Herzlichen Glückwunsch, liebes MGH – liebe Andrea – gerne kooperiert die Wartbergschule auch weiterhin in herzlicher und nachbarschaftlicher Verbundenheit.

Reifung – aktive Erfahrung – soziale Interaktion und das Streben nach Gleichgewicht – das sind Piagets Eckpfeiler, um Entwicklung zu befördern und solch einer Entwicklung, wie es das MGH erreicht hat, kann man nur frohen Herzens gratulieren und darf gespannt sein, was die Zukunft bringen mag.                                                      

Bärbel Hetzinger, Wartbergschule HN

Link: Artikel der Heilbronner Stimme vom 08.10.2018

Am 19.09.2018 besuchten Herr Karl-Wilhelm Röhm, Mitglied des Landtags Baden-Württemberg, sowie Herr Thomas Randecker, Fraktionsvorsitzender der CDU-Gemeinderatsfraktion Heilbronn, die Wartbergschule. Im Zentrum des Interesses stand die Werkrealschule, von deren weiterer Bedeutung und Rolle in der Schullandschaft Herr Röhm überzeugt ist.

Nach einer Begrüßung im Lehrerzimmer erhielten Herr Röhm und Herr Randecker einen Einblick in die Arbeit sowie die vielfältigen Projekte an der Wartbergschule. Dabei ging es auch um die Zukunft der Wartbergschule, welche momentan nur noch die Klassen 8 bis 10 beschult. Die Notwendigkeit eines Angebots für die Schüler-innen und Schüler in unserem Stadtteil wurde betont. Die Wartbergschule stellt ein wichtiges Angebot in der Nordstadt dar und trägt mit seinen Projekten und besonderen pädagogischen Maßnahmen dazu bei, dass Haupt- und Werkrealschüler erfolgreich sind. Dies wollen wir auch künftig tun und habe dies bereits zum Ausdruck gebracht.

Herr Röhm und Herr Randecker zeigten sich offen und interessiert und nahmen die Anregungen, aber auch unserer Bedenken, dass nach einem Wegfall unserer Schule ein wichtiges Angebot für die Kinder und Jugendliche in unserem Stadtteil wegfällt, mit. Kollegium und Schulleitung freuten sich über die zum Ausdruck gebrachte Wertschätzung und das Interesse für unsere schulische Arbeit, die auch beim Rundgang im Schulhaus und bei Stippvisitationen in den Klassen wahrgenommen wurden.                                                                                                                  

(Hz)

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