SchuljahresendeTermine

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Am 11. Juli 2018 wurden auf der Bühne in der Sporthalle der Wartbergschule die diesjährigen Klassen- und Sozialpreisträger der Schule ausgezeichnet. Gleichzeitig wurde in Anwesenheit von Bürgermeisterin Agnes Christner und der Landeskoordinatorin Cordula Brucker die Wartbergschule zur „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ benannt. Als erste Grund- und Werkrealschule in Heilbronn von insgesamt sieben Schulen, dürfen wir ab sofort diesen Titel tragen.

Die Voraussetzungen wurden problemlos erfüllt, genügend Unterschriften gefunden sowie Bürgermeisterin Agnes Christner als Patin für das bundesweit geförderte Projekt gewonnen. Unsere Schülersprecherin Paulina Nowicka hatte gemeinsam mit den Verbindungslehrern Thomas Martin und Katharina Hartlieb die gesamte Schülermitverantwortung der Schule aktiviert und Schüler, Lehrer und Eltern waren ohne Zögern bereit, unser Vorhaben zu unterstützen.

Die Bläserklasse unter der Leitung von Heike Pfitzenmaier eröffnete rhythmisch beschwingt mit drei passenden Bläserstücken unsere Feier. Der Applaus war den Kindern sicher wie auch ihrer fachlich und pädagogisch herausragenden Musiklehrerin der Städtischen Musikschule Heilbronn Heike Pfitzenmaier.

Sozialpreisverleihung, Schulversammlungen nach jedem Ferienabschnitt (in diesem Schuljahr unter dem Motto „Kinder haben Rechte“) sowie sämtliche Präventionsmaßnahmen im Rahmen von „Stark, stärker, WIR“ bilden die Grundlage für unsere Zielsetzung, künftig noch bewusster gegen Ausgrenzung oder Diskriminierung vorzugehen. Dafür wollen wir uns mutig einsetzen und haben bereits viele Ideen für das neue Schuljahr.

Herzlichen Dank an dieser Stelle Herrn Thomas Fritsche, 1. Vorstand des Fördervereins e.V. der Wartbergschule, der auf der Bühne in souveräner und zugewandter Weise mitwirkte und ebenfalls dafür sorgte, dass Preise in Form von Gutscheinen von der Kreissparkasse und der Volksbank Heilbronn an die Schülerinnen und Schüler ausgehändigt werden konnten. Ebenfalls danken wir Herrn Nicklas Hencke, der nicht nur als Moderator durch die Feier leitete, sondern auch einen passenden Video-Clip „Nein zu Rassismus“ zusammen mit den Schülern drehte. Unseren beiden Schulsozialarbeiterinnen Friederike Lörcher und Kaja Snapa gilt ebenso unser Dank für die alltäglich wichtigen Impulse wie auch Frau Stenzel-Ncube und Frau Jochanna, die Wesentliches für eine gelingende Integration im Sozialraum der Heilbronner Nordstadt und in unserer Schule leisten. Sogar die Leiterin des Schul-, Kultur- und Sportamts der Stadt Heilbronn Frau Schüttler sowie der evangelische Schuldekan Jürgen Heuschele nahmen – trotz vieler Termine am Schuljahresende – an unserer Feier teil.

Gratulation unseren Schulsozialpreisträgern 2018:

1. Fernanda Pettinato – 2. Aleksei Kamnev und 3. Leila Mujovic

 gez. Schulleitung

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Familienpicknick, Puzzle-Spiel, Kindertheater, Zauberer, Ausstellung, Podiumsgespräche - das Jubiläumsfest im Kloster Schöntal bot ein abwechslungsreiches Programm für alle Altersgruppen. Die Caritas Heilbronn-Hohenlohe hatte Klienten, Ehrenamtliche, Kooperationspartner und MitarbeiterInnen eingeladen. Das Motto „Mach dich stark“ wurde am Nachmittag detailliert bei Podiumsgesprächen im Festsaal diskutiert. Was macht uns stark? Was können wir tun, um junge Menschen stark zu machen? Das waren die beiden Fragen, die die Gesprächsteilnehmer mit Moderatorin Elvira Schimanski beleuchteten. Nach der Begrüßung und Einführung durch Regionalleiter Stefan Schneider zeigte Diözesancaritasdirektor Pfarrer Oliver Merkelbach anschaulich die Historie und wichtige Meilensteine der Caritas-Arbeit in den vergangenen 100 Jahren auf.

Den Auftakt am Nachmittag machten zwei Impulsvorträge von Anna-Lena Forster, Goldmedaillengewinnerin bei den Paralympics 2018, und Ole Hengelbrock, Koordinator Katastrophenhilfe bei Caritas international. Daran schlossen sich zwei Gesprächsrunden an.

Anna-Lena Forster überzeugte die Zuhörer sofort durch ihre natürliche und selbstbewusste Haltung. Sie berichtete vom Aufwachsen mit ihrem Handicap, der Unterstützung durch Familie und Freunde und ihrer sportlichen Karriere. Ole Hengelbrock, der vor seiner Arbeit für Caritas international schon für andere Hilfsorganisationen wie Cap Anamur in Krisengebieten im Einsatz war, vermittelte anschaulich seine Erfahrungen in verschiedenen afrikanischen Ländern. Diese Bilder stellte er auch in den Zusammenhang mit dem Thema Resilienz, über das er seine Masterarbeit geschrieben hat.

In der anschließenden Podiumsrunde berichtete Rita Mayer, ehemalige Vorsitzende des Kreuzbundes Heilbronn, von ihren Erfahrungen als Angehörige von Suchtkranken. Jazaar Aljazaar, der vor drei Jahren als Angehöriger der jesidischen Glaubensgemeinschaft aus dem Nordirak nach Deutschland fliehen konnte, brachte seine Erlebnisse von Flucht und Überleben in die Gesprächsrunde ein.

Diese Lebensgeschichten berührten alle Zuhörerinnen und Zuhörer - die Abgeordneten Josip Juratovic und Arnulf von Eyb ebenso wie Klienten, Kooperationspartner und andere Gäste.

Zur zweiten Frage - was können wir tun, um andere Menschen stark zu machen - hatte Ursula Mühleck in ihrem Grußwort bereits die gute Kooperation zwischen Caritas und den kommunalen Partnern in den Sozialräumen betont. Vor allem die Frühen Hilfen, mit aufgebaut von Ulrike Rein, nannte sie als wichtigen gemeinsamen Aufgabenbereich. In der Diskussionsrunde am Stehtisch äußerten sich Pfarrer Oliver Merkelbach, Schulleiterin Bärbel Hetzinger von der Wartbergschule Heilbronn und Eleonore Reddemann, Leiterin Soziale Hilfen der Caritas Heilbronn-Hohenlohe. Für die Hilfen nannten sie viele Ansatzpunkte. Der gemeinsame Nenner war: wir müssen rechtzeitig Unterstützungsbedarf erkennen und die Arbeit in Netzwerken ist notwendig und hilfreich.

Das Jubiläumsfest war ein Tag mit guten Begegnungen in einem passenden Ambiente bei schönem Sommerwetter. Abgerundet wurde er von Diözesancaritasdirektor Dr. Rainer Brockhoff mit einem spirituellen Impuls.

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